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Leber und Stoffwechsel im Frühling im Fokus – warum jetzt der beste Zeitpunkt für dein Pferd ist

THZ Tierheilkundezentrum Nehls · Ratgeber Pferd

Leberkur im Frühling – warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist

Warum das Frühjahr die natürliche Zeit für eine sanfte Begleitung von Leber und Nieren ist – und worauf es dabei wirklich ankommt.

Fachliche Einordnung
Dieser Artikel entstand im Tierheilkundezentrum Nehls aus der täglichen Praxisarbeit – auf Grundlage von über 26 Jahren Begleitung von Pferden, Ponys und Eseln in Phasen erhöhter Stoffwechselbelastung – und wurde u.a. durch unser Beratungsteam mit unserer Tierheilpraktikerin Tatjana Siebert (VDT) redaktionell aufbereitet.
Im THZ Tierheilkundezentrum Nehls arbeiten wir Hand in Hand für das Wohl der Tiere: Während diese Veröffentlichungen auf der naturheilkundlichen Praxis unserer Tierheilpraktikerinnen beruhen, bringt Tierärztin Katrin Knecht (seit über 20 Jahren in der Naturheilkunde tätig) ihre tiermedizinische Expertise vor allem im Hintergrund ein. Ihr Schwerpunkt liegt in der wissenschaftlichen Mitarbeit an unseren Rezepturen sowie im internen Fachkonsil bei schwierigen Fragestellungen.
Zur Person:
Tatjana SiebertGeprüfte Tierheilpraktikerin (VDT), zertif. Ernährungsberaterin für Tiere (Paracelsus/TÜV). Kundenberatung und Haaranalyse-Auswertung bei THZ.
Katrin KnechtTierärztin, seit über 20 Jahren in der Naturheilkunde tätig. Wissenschaftliche Mitarbeit an den THZ-Rezepturen, internes Fachkonsil.
Grundlage sind zwei Jahrzehnte praktische Begleitung von Pferden in Phasen erhöhter Stoffwechselbelastung.
Stand: 17. Juni 2026. Die Inhalte ersetzen keine tierärztliche Diagnostik oder Behandlung.
Direkte Antwort: Was ist eine Leberkur im Frühjahr – und wann ist sie sinnvoll?

Eine Leberkur im Frühjahr ist eine gezielte Fütterungs-Begleitung über vier bis sechs Wochen, mit der Leber und Nieren in einer Phase erhöhter Stoffwechselbelastung unterstützt werden. Fellwechsel, Weidestart und die Verarbeitung der Belastungen aus dem Winter laufen jetzt parallel. Wer Leber und Nieren gerade in dieser Phase begleitet, schafft eine gute Basis für die warme Jahreszeit. Wichtig: Eine Kur ist für gesunde Pferde gedacht – als Begleitung, nicht als Therapie. Pferde mit erhöhten Leberwerten oder einer bekannten Lebererkrankung gehören zuerst zur tierärztlichen Abklärung.

Kurz zusammengefasst
  • Frühjahr und Herbst sind die natürlichen Zeitpunkte für eine Begleitung von Leber und Nieren – der Pferdekörper ist in diesen Phasen ohnehin auf Erneuerung und Ausscheidung eingestellt.
  • Mehrere Prozesse laufen jetzt parallel: Fellwechsel, Weidestart, Futterumstellung, Verarbeitung von Medikamenten- und Heubelastungen aus dem Winter.
  • Die Leber meldet sich kaum mit eindeutigen Schmerzsignalen. Frühe Hinweise: schleppender Fellwechsel, stumpfes Fell, Kotwasser, Lustlosigkeit, Empfindlichkeit an der rechten Flanke.
  • Eine klassische Kur dauert vier bis sechs Wochen. Zwei Kuren im Jahr – Frühjahr und Herbst – sind für viele Pferde eine sinnvolle Basis.
  • Pferde mit erhöhten Leberwerten, akuten Erkrankungen oder einer bekannten Lebererkrankung gehören zuerst tierärztlich abgeklärt. Eine belastete Leber braucht Entlastung, nicht zusätzliche Aktivierung.

Was die Leber im Frühjahr leistet

Die Leber ist das zentrale Stoffwechsel- und Filterorgan des Pferdes. Sie verarbeitet Futterinhaltsstoffe, ist am Eiweißstoffwechsel beteiligt, produziert Gallensaft für die Fettverdauung und ist an unzähligen Regulationsprozessen beteiligt. Ohne eine gut arbeitende Leber läuft im Pferdekörper kaum etwas rund.

Im Frühjahr arbeitet sie aus mehreren Gründen gleichzeitig auf Hochtouren:

  • Der Fellwechsel produziert große Mengen an Stoffwechselprodukten, die verarbeitet werden müssen
  • Die Futterumstellung von Winterheu auf frisches Gras fordert den Stoffwechsel
  • Belastungen aus dem Winter – Entwurmungen, Impfungen, eventuelle Medikamentengabe – müssen abgebaut werden
  • Belastungen aus älterem Heu summieren sich über Monate
  • Der Darm stellt sich auf eine neue Futtergrundlage um, was Leber und gesamten Stoffwechsel mit einbezieht

Das ist viel auf einmal. Und die Leber meldet sich erst spät über das Blutbild – oft dann, wenn die Belastung schon länger läuft.

Woran man eine belastete Leber erkennt

Das Tückische: Die Leber hat selbst kaum Schmerzrezeptoren. Es gibt kein eindeutiges Signal wie bei einer Kolik oder einer Hufrehe. Aber es gibt Zeichen, die wir im Tierheilkundezentrum Nehls in der Praxis immer wieder sehen:

  • Schleppender, unvollständiger Fellwechsel
  • Stumpfes, glanzloses Fell trotz guter Fütterung
  • Kotwasser – ein in unserer Erfahrung häufiges Zeichen einer belasteten Leber
  • Empfindlichkeit an der rechten Flanke beim Putzen oder Satteln
  • Allgemeine Lustlosigkeit, fehlende Energie
  • Schlechte Wundheilung
  • Häufige Infekte oder langsame Erholung nach Erkrankungen

Kein einzelnes dieser Zeichen beweist eine Leberbelastung. Aber wenn mehrere parallel auftreten oder sich über Wochen halten, lohnt es sich, gezielt zu handeln – und bei klaren Symptomen oder Verschlechterung zuerst tierärztlich abzuklären.

Warum das Frühjahr der beste Zeitpunkt ist

Der Körper des Pferdes folgt einem natürlichen Rhythmus. Im Frühjahr und Herbst – in den Zeiten des Fellwechsels – ist der Organismus von sich aus auf Ausscheidung und Erneuerung ausgerichtet. Genau dann passt eine gezielte Begleitung von Leber und Nieren in den biologischen Rhythmus des Tieres.

In freier Wildbahn suchen Pferde jetzt von sich aus bestimmte Pflanzen – Löwenzahn, Brennnessel, Birkenblätter. Diese Pflanzen werden in der traditionellen Pflanzenkunde mit Leber und Nieren in Verbindung gebracht.

Unsere Pferde auf gemähter Weide oder im Auslauf haben diese Wahl nicht. Deshalb geben wir sie ihnen.

Ein wichtiger Hinweis vorab

Eine Leberkur ist als Begleitung für gesunde Pferde gedacht – nicht als Therapie bei bestehenden Lebererkrankungen. Wer ein Pferd mit bereits erhöhten Leberwerten oder einer diagnostizierten Lebererkrankung hat, sollte zuerst tierärztlich abklären lassen, bevor eine Kur begonnen wird. Eine belastete Leber braucht Entlastung – nicht zusätzliche Aktivierung. Im Zweifel: Wir helfen gern bei der Einordnung.

Unsere Empfehlungen für die Frühjahrsbegleitung

Wir haben vier Produkte entwickelt, die je nach Pferd und Ausgangslage einzeln oder kombiniert eingesetzt werden.

Kernprodukt für die Leber

Metabo Rapid

Unsere Empfehlung als Kernprodukt für die Frühjahrs- und Herbstbegleitung von Pferden mit schleppendem Fellwechsel, Kotwasser oder nach einer längeren Medikamentenphase. Begleitet die Leber in ihrer natürlichen Stoffwechselarbeit. In flüssiger Form einfach unter das Futter gegeben.

→ Metabo Rapid ansehen
Begleitende Darmunterstützung

EnteroClean Basic

Leber und Darm arbeiten eng zusammen. Eine stabile Darmflora entlastet den gesamten Stoffwechsel. EnteroClean Basic begleitet den Darm in der Phase der Futterumstellung auf frisches Gras – gut kombinierbar mit Metabo Rapid als vollständige Frühjahrs-Begleitung.

→ EnteroClean Basic ansehen
Sanfte Kräuterbegleitung über mehrere Wochen

Leber Nieren Fit – getrocknete Kräuter

Unsere bewährte Kräutermischung für Pferde, die Kräuter gut annehmen. Enthält Mariendistel, Löwenzahn, Birkenblätter, Brennnessel und weitere Kräuter aus der traditionellen Pflanzenkunde – natürlich getrocknet, ohne synthetische Zusätze. Für eine sanfte, kontinuierliche Begleitung über mehrere Wochen.

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Für wählerische Pferde

Leber Nieren Fit – flüssig

Dieselbe Kräuter-Zusammensetzung in flüssiger Form – für Pferde, die Trockenkräuter ablehnen. Lässt sich einfach unter das Futter mischen und wird von mäkeligen Pferden in der Regel gut angenommen.

→ Leber Nieren Fit flüssig ansehen

Wie lange, wie oft?

Eine klassische Frühjahrs- oder Herbstbegleitung dauert vier bis sechs Wochen. Für viele gesunde Pferde ist die Kombination aus zwei Kuren im Jahr – Frühjahr und Herbst – eine sinnvolle Basis.

Bei Pferden mit bekannten Stoffwechselthemen, nach langen Medikamentenphasen oder bei EMS und PPID kann eine häufigere oder länger angelegte Begleitung sinnvoll sein. Das prüfen wir individuell.

Die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" gibt dabei oft wertvolle Hinweise, welche Organsysteme bei einem bestimmten Pferd Begleitung brauchen – individuell, nicht nach Schema. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.)

Häufige Fragen zur Leberkur beim Pferd

Was ist eine Leberkur beim Pferd?
Eine Leberkur ist eine vier- bis sechswöchige naturheilkundliche Fütterungs-Begleitung mit Kräutern und ergänzenden Produkten, die Leber und Nieren in einer Phase erhöhter Stoffwechselbelastung unterstützt. Sie ist als Begleitung für gesunde Pferde gedacht, nicht als Therapie bei diagnostizierten Lebererkrankungen.
Wann ist die beste Zeit für eine Leberkur?
Frühjahr und Herbst – also rund um die natürlichen Fellwechsel-Phasen. In diesen Zeiten ist der Organismus von sich aus auf Erneuerung und Ausscheidung ausgerichtet. Eine gezielte Begleitung in dieser Phase passt zum biologischen Rhythmus des Pferdes.
Woran erkenne ich, dass mein Pferd eine Leberkur braucht?
Eindeutige Zeichen einer Leberbelastung sind selten – die Leber hat kaum Schmerzrezeptoren. Typische frühe Hinweise sind ein schleppender Fellwechsel, stumpfes Fell trotz guter Fütterung, Kotwasser, Empfindlichkeit an der rechten Flanke, Lustlosigkeit, schlechte Wundheilung oder häufige Infekte. Mehrere dieser Zeichen parallel sprechen für eine Begleitung. Bei klaren Symptomen oder einer Verschlechterung gehört das Pferd zuerst zur tierärztlichen Abklärung.
Wie lange dauert eine Leberkur?
In der Regel vier bis sechs Wochen. Bei Pferden mit chronischen Stoffwechselthemen (EMS, PPID, nach langen Medikamentenphasen) kann eine längere oder häufigere Begleitung sinnvoll sein – das prüfen wir individuell.
Welche Pferde sollten keine Leberkur machen?
Pferde mit bekannten erhöhten Leberwerten oder einer diagnostizierten Lebererkrankung gehören zuerst zur tierärztlichen Abklärung. Eine belastete Leber braucht Entlastung, nicht zusätzliche Aktivierung. Auch bei akuten Erkrankungen, in der Trächtigkeit oder direkt nach Operationen sprechen Sie bitte zuerst mit dem Tierarzt, bevor Sie eine Kur beginnen.
Welches Produkt passt für welches Pferd?
Das hängt vom Pferd und der Ausgangslage ab. Metabo Rapid ist unser Kernprodukt für die Leber, EnteroClean Basic ergänzt die Begleitung über den Darm, Leber Nieren Fit (getrocknet oder flüssig) ist die sanfte Kräutervariante über mehrere Wochen. Für eine individuelle Einschätzung lohnt die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" – sie zeigt, welche Organsysteme bei genau diesem Pferd Begleitung brauchen.

Wenn Ihr Pferd Jahr für Jahr mit demselben Thema kämpft

Schleppender Fellwechsel, immer wiederkehrendes Kotwasser, Stoffwechselthemen, die nicht ganz weggehen – dann zeigt das individuelle Bild oft mehr, als jede Standard-Kur leisten kann. Die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" macht sichtbar, wo der Stoffwechsel Ihres Pferdes aus dem Gleichgewicht ist – mit persönlichem Gespräch und 6-Monate-Begleitung durch unser Team. (Nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest – ersetzt keine tierärztliche Diagnose.)

Zur „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse" →
Persönliche Beratung
Unser Beratungsteam mit Lara, Sabrina, Sina, Vanessa (angehende THP) und Tatjana (Geprüfte Tierheilpraktikerin VDT & zertifizierte Ernährungsberaterin für Tiere Paracelsus/TÜV) beantworten Ihre/Eure Fragen zur Frühjahrs- und Herbstbegleitung, zu Leber- und Nieren-Themen und zur „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse".
Wir sind für Sie da, als Beraterteam rund um Ihr Pferd und die „Nehls-Bioresonanz-Haaranalyse".